Flächennutzungsplan

Die rechtliche Grundlage für die Aufstellung von Bauleitplänen bildet § 1 Baugesetzbuch (BauGB). Demnach sind Bauleitpläne (Flächennutzungspläne und Bebauungspläne) von den Gemeinden aufzustellen, "sobald und soweit es für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich ist". Bereits vor Erarbeitung des ersten Flächennutzungsplans für den Gesamtraum der Verwaltungsgemeinschaft Überlingen – Owingen – Sipplingen bestanden einzelne Flächennutzungspläne für die Stadt Überlingen (1954) und die Gemeinde Sipplingen (1960). Diese wurden auf der Grundlage des Badischen Aufbaugesetzes vom 25. November 1949 erstellt und sind mit Inkrafttreten des Flächennutzungsplans für die Verwaltungsgemeinschaft aufgehoben.
Der erste Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft wurde im Hinblick auf das Zieljahr 1990 erstellt und am 12. Juni 1980 genehmigt. Der aktuell gültige Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Überlingen-Owingen-Sipplingen wurde in den 1990er Jahren erarbeitet und nach Feststellungsbeschluss des Gemeindeverwaltungsverbandes durch Bekanntmachung am 3. September 1998 rechtswirksam.

Im Flächennutzungsplan ist für das Gesamtgebiet der Verwaltungsgemeinschaft Überlingen-Owingen-Sipplingen die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung in ihren Grundzügen dargestellt.